Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Faltungsbedingte Veränderungen der Oberflächentopographie verschiedener Intraokularlinsen – Evaluierung mittels Laser-Kohärenz-Topographie

Rabsilber T. M., Schmack I., Specht H., Auffarth G. U.,
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Universitäts-Augenklinik (Heidelberg)

Hintergrund: Ziel der Studie war es verschiedene Intraokularlinsen auf mögliche Veränderungen der Oberflächentopographie durch instrumentelle Faltungsprozesse während der Implantation zu untersuchen.
Methode: Intraokularlinsen (IOL) aus Silikon und Arylat wurden mittels Faltpinzette für 15 sec. entsprechend der Simulation einer Kataraktoperation gefaltet. Ihre Oberflächentopographie wurde zu verschiedenen Zeitpunkten vermessen. Hierzu wurden die Linsen im ungefalteten Zustand, unmittelbar nach Faltung, 30 Min., 12h, 24h und 48h nach Entfaltung in eine Silikonmatrix eingebettet. Zwischen den einzelnen Untersuchungsschritten erfolgte die Inkubation in BSS-Lösung bei 37°C. Die Vermessung der Silikonabdrücke wurde über das Mikrofocus Messystem (UBMä ) vorgenommen.
Ergebnisse: Mit dem Laser-Kohärenz-Verfahren lassen sich Astigmatismus-Veränderungen im Silikon-Negativabdruck messen. Es konnte bei allen IOLs eine deutliche Astigmatismus-Entwicklung unmittelbar nach Linsenfaltung nachgewiesen werden. Alle Linsen zeigten nach Wässerung eine quellungsbedingte Krümmungsveränderung.
Diskussion: Die Laser-Kohärenztopographie ist geeignet um kleinste Krümmungsveränderungen meßtechnisch nachzuweisen ohne Einfluß auf die Oberflächenstruktur der Linse zu nehmen. Ziel weiterer Studien sollte es sein den Einfluß verschiedener Faltungsparameter auf verbleibende Restfehler (Astigmatismen) zu untersuchen.

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