Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Einfluss der Schwangerschaft auf den intraocularen Druck und das Gesichtsfeld bei einer Patientin mit Glaukom bei Rieger-Syndrom

Pecold-Stepniewska H., Przybylska-Rybczynska I., Pecold K.,
K. Marcinkowski University of Medical Sciences Poznan, Department of Ophthalmology (Poznan)

Hintergrund: Ein augeninnendrucksenkender Einfluß der Schwangerchaft bei Patientinen mit Glaukom ist bekannt. Wir berichten über eine 20 jährige Patientin mit Glaukom bei Rieger Syndrom und das Verhalten des Augeninnendruckes, Gesichtsfeldes und der Papille während der Schwangerschaft.
Patientin: Eine Patientin mit Rieger Syndrom (pseudopolycoria, corectopia, hypodontia, microdontia, maxillar hypoplasia) wurde in unserer Klinik seit ihrem 11 Lebensjahr betreut. Im Alter von 12 Jahren wurde bei Ihr die erste Operation: eine Trabekulektomie am rechten Auge durchgeführt. Danach folgten weitere Operationen wegen des nicht regulierten Druckes und fortschreitenden Gesichtsfeldausfälle: am rechten Auge eine erneute Trabekulektomie mit Mitomicin, am linken Auge eine Cykloftokoagulation und eine Trabekulektomie mit Mitomicin. Trotz dieser Eingriffe der Zieldruck könnte am linken Auge nur mit zusätzlicher Therapie mit B-Blocker und Dorzolamid erreicht werden (17,2±3,2mm Hg), am rechten Auge blieb ohne Therapie im Normbereich (17,8±1,4 mm Hg). Im zweiten Monat der Schwangerschaft wurden alle drucksenkende Medikamente abgesetzt und der Augeninnendruck und der Augenhintergrund wurde einmal monatlich und das Gesichtsfeld zweimal monatlich kontrolliert.
Ergebnisse: Während der Schwangerschaft der intraoculare Druck ohne jegliche Therapie betrug am rechten Auge 15,7±2,05, am linken Auge 20,25±2,55 mm Hg. Das Gesichtsfeld zeigte keinerlei Progression der Ausfälle. Erst nach einem Jahr nach der Entbindung zeigten sich neue Gesichtsfeldausfälle am linken Auge trotz ähnlichen Druckwerte wie während der Schwangerschaft, so wir eine lokale antiglaukomatöse Therapie wieder einsetzten.
Schlussfolgerungen: Unsere Beobachtung des Verlaufes eines sehr seltenen Glaukoms bei Rieger Syndrom spricht für einen positiven Einfluß der Schwangerschaft auf Progression des Glaukoms während der Schwangerschaft.

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