Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Prä- und postoperative Endothelzellanalyse der Hornhaut bei Kataraktoperation mittels konfokaler Mikroskopie

Taucherbeck T., Waller W.,
Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universitäts-Augenklinik (Würzburg)

Hintergrund: Zur Beurteilung der Endothelzelldichte im Rahmen operativer Eingriffe stellt das konfokale Mikroskop eine neue Untersuchungsmöglichkeit dar. Wir ermittelten damit die Veränderung der Endothelzellzahl nach Kataraktoperation als ein bisher dafür noch nicht in Betracht gezogenes Messverfahren. 
Methoden: Die Untersuchungen erfolgten prospektiv an 50 Patienten mit provecter (48) bzw. maturer Cataracta senilis (2). Die Phakoemulsifikation kam 30 mal, die EccE 20 mal zum Einsatz. Als Kontrollaugen dienten die Partneraugen der operierten Augen. Die Untersuchungen erfolgten mit einem konfokalen Spalt-scanning Mikroskop (Tomey ConfoScan, Modell P2) präoperativ, sowie am 1. Tag und 2. bzw. 3. Tag postoperativ (41 mal am 2. Tag und 9 mal am 3. Tag postoperativ). Mit Hilfe eines automatisierten Endothelzellanalyseverfahrens wurde die Zelldichte unter Einsatz eines manuellen Korrekturmodus ermittelt.
Ergebnisse: Die Zelldichte der operierten Augen nahm signifikant ab (p < 0.000005***), während sich für die nichtoperierten Augen keinerlei Veränderungen zeigten (p=0.79). Die Abnahme der Zelldichte der operierten Augen von präoperativ auf den 1. postoperativen Tag betrug 203 ± 358 Zellen/mm² (p = 0.00035***) und 174 ± 329 Zellen/mm² vom 1. auf den 2. postoperativen Tag (p = 0.0037**), unabhängig von der Operationsmethode. Patienten nach Phakoemulsifikation erlitten einen Zellverlust von 2874 ± 380 Zellen/mm² auf 2645 ± 436 Zellen/mm² am 1. Tag postoperativ bzw. 2207 ± 702 Zellen/mm² am 2. postoperativen Tag. Nach EccE ergab sich eine Zellreduktion von 2770 ± 360 Zellen/mm² präoperativ auf 2634 ± 308 Zellen/mm² am 1. bzw. 2544 ± 343 Zellen/mm² am 2. postoperativen Tag. Der Verlauf der beiden Operationsmethoden war signifikant (p= 0.018*) verschieden.
Schlussfolgerungen: Die konfokale Mikroskopie stellt bei intraokularer Chirurgie eine geeignete Methode zur kornealen Endothelzellanalyse dar.

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