Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Präparation der tiefen Sklerektomie mit verschiedenen Lasern - Ein Vergleich

Klink T., Lieb W., Grehn F.,
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universitäts-Augenklinik (Würzburg)

Hintergrund: Die tiefe Sklerektomie ist eine nichtpenetrierende Glaukomoperation. Ziel des Lasereinsatzes ist die Vereinfachung des operationstechnisch schwierigen Verfahrens, um die Gefahr der unbeabsichtigten Perforation bei der Präparation der tiefen Lamelle zu minimieren. Im Rahmen der Studie wurden verschiedene Laser eingesetzt.
Methode: Im Tiermodell wurde an enukleierten Schweineaugen chirurgisch ein lamellarer Skleradeckel wie bei einer Trabekulektomie präpariert. Im Anschluß erfolgte die Präparation der tiefen Skleralamelle durch Ablation mit einem gepulsten Erbium YAG-Laser, einem ultragepulsten CO2-Laser im Scannermodus oder einem Excimer Laser im PTK-Scannermodus. Die Abtragung erfolgte, bis Kammerwasser durch die tiefe Hornhaut-/Skleralamelle hindurchtrat. Schließlich wurde eine histologische und rasterelektronenmikroskopische (REM) Untersuchung der Augen vorgenommen.
Ergebnisse: Es ist möglich, die verbleibende tiefe Hornhaut-/Skleralamelle und das Dach des Schlemmschen Kanals (nur beim Menschen) mit dem Erbium YAG-Laser ohne Perforation abzutragen. Auch mit dem CO2-Laser und dem Excimer Laser war eine solche Präparation möglich. Die nachfolgende histologische Untersuchung und REM im Tiermodell zeigte eine glattere Präparationsoberfläche nach Anwendung des Scannermodus, wobei die thermischen Nekrosezonen deutlich je nach Laserart differierten.
Schlussfolgerungen: Sowohl mit dem Erbium YAG-Laser als auch mit dem CO2-Laser und Excimer Laser ist die mikrochirurgische Präparation der tiefen Lamelle bei der tiefen Sklerektomie möglich. Eine Minderung der Perforationsgefahr lässt sich durch den sehr selektiven und im Scannermodus gleichmäßigeren Gewebeabtrag erreichen. Klinische Studien zeigten, dass das Auffinden des Schlemm’schen Kanals als Leitstruktur bei der Präparation der tiefen Sklerektomie durch den Lasereinsatz vereinfacht wird.

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