Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

Aktuelle Tagungsinformationen
   News and Updates

Anmeldung zur Tagung
   Registration
Hotelbuchung
   Hotel Registration
Grußwort
   Welcome address
Beteiligte Gesellschaften
   Societies involved
Eröffnung des Kongresses
   Opening Ceremony
Preise
   Awards
Wissenschaftliches Programm
   Scientific program
Posterpräsentationen
   Poster Presentation
Kurse
   Courses
Begleitende Veranstaltungen
   Collateral Events
Rahmenprogramm
   Social program
Jubiläumsparty
   Jubilee Party
DOG Information
   DOG Information
Allgemeine Informationen
   General Information
Autorenindex
   Index of Authors
Ausstellerliste
   Exhibitors
Sponsoren
   Sponsors
Teilnahmegebühren
   Registration fees
Impressum



DOG Homepage

Zur qualitativen Vergleichbarkeit von teleophthalmologischer Untersuchung und binokularer Ophthalmoskopie

Lipke K., Gümbel H. O. C.,
Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Abteilung IV - Augenheilkunde (Ulm)

Hintergrund: Die Telemedizin nimmt durch die zunehmende Verbesserung digitaler Bildverarbeitung in den vergangenen Jahren einen festen Platz in der konsiliarischen Mitbeurteilung ein. Die Ophthalmologie bietet sich als Anwendungsgebiet telemedizinischer Diagnostik aufgrund der vorwiegend visuellen Befunderhebung besonders an. Jedoch ist die hochauflösende, digitale Bildgebung aufgrund der großen Datenmengen nicht ohne weiteres zum Versand via Datenfernübertragung (DFÜ) geeignet. Unklar war bisher, welche Qualitäts- und damit Informationsverluste eine Bildkomprimierung mit sich bringt und ob durch den Einsatz komprimierter Bilddateien eine sichere Diagnostik in der telemedizinischen Ophthalmologie gewährleistet werden kann. Die nachfolgend vorgestellten Ergebnisse sollen helfen, einen Standard zur Bilderfassung und -komprimierung für den Einsatz der Telemedizin in der Augenheilkunde zu etablieren.
Methode: Hierzu wurden Fundusphotos von bisher 30 Patienten digital im Format 1324x1024 Pixels als TIFF (Tagged Interchange File Format) aufgezeichnet und im Format 800x600 Pixels als TIFF und JPEG (Joint Photographic Expert Group) verschiedener Qualitäts- bzw. Kompressionsstufen im 24-bit Echtfarben-Modus abgespeichert. Die Bilder wurden von einem erfahrenen Augenarzt am Monitor sowohl hinsichtlich ihrer Qualität als auch hinsichtlich verschiedener diagnostisch wichtiger Fundusdetails untersucht. Außerdem wurde anhand jedes Bildes eine Diagnose gestellt. Die Bilder wurden in aufsteigender Qualität analysiert und die Ergebnisse mit den Originalaufnahmen und den ophthalmoskopisch durch einen Facharzt erhobenen Befunden verglichen.
Ergebnisse: Die statistischen Auswertungen haben gezeigt, dass in nahezu allen Fällen eine sichere Diagnose anhand der Bilddaten gestellt werden kann. Es hat sich gezeigt, dass hochauflösende Grafiken im Vergleich zu komprimierten Bildern keinen wesentlichen Vorteil hinsichtlich der Detailauflösung bieten.
Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass die digitale Bildverarbeitung in Kombination mit Kompressionsalgorithmen zur Verringerung der Datenmengen ein geeignetes Verfahren zur Mitbeurteilung andernorts erhobener Befunde ist.

Zurück/Back