Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Kultivierung von humanem retinalem Pigmentepithel zur Untersuchung von UV-Effekten

Tratsk K., Ahmann P., Thanos S.,
Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Abt. für Experimentelle Ophthalmologie (Münster)

Hintergrund: Retinales Pigmentepithel (RPE) spielt eine kausale pathogenetische Rolle bei der Entwicklung und der altersabhängigen Makuladegeneration „AMD“. Die Mechanismen der Entwicklung der AMD bleiben zunächst unbekannt.
Methoden: Es wurde eine RPE - Kulturtechnik von zunächst embryonalen Zellen des Hühnchens etabliert. Danach wurden aus „post-mortem“ humanem RPE dissoziierte Zellkulturen nach standardisiertem Protokoll angelegt und über mehrere Tage bis Wochen kultiviert. Die UV-Bestrahlung erfolgte unter sterilen Bedingungen mit einer 100 HBO/Quecksilber-Lampe am Stereomikroskop „Leica MZ FLIII“. Die Zeitabhängigkeit von Bestrahlungseffekten wurde mit morphometrischen, immunhistochemischen und apoptosis – detektierenden Verfahren analysiert.
Ergebnisse: „post-mortem“ RPE - Zellkulturen lassen sich routinemäßig anlegen, und zeigen die zell- und gewebsspezifischen Morphologien „in vitro“. Immunhistochemisch lässt sich der PEDF nachweisen. UV-Bestrahlung „UVA+UVB“ aber nicht weißes Mikroskoplicht führt zu morphometrisch erfassbaren Veränderungen der Zellform und Größe. Die Zellen zeigen teilweise Schwelungen aber auch Schrumpfungen in Sinne einer apoptotisch verlaufenden Degeneration. Diese Effekte sind abhängig vor den Dauer der Bestrahlung und wurden quantifiziert.
Schlussfolgerungen: Kulturen von RPE scheinen ein reliables und sensitives Modell für Untersuchungen von Zellschädigung mit pathogenetischer Relevanz für AMD zu sein.

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