Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Flapdickenmessung nach Schnitt mit dem Carriazo Pendular Mikrokeratom - OCT versus Ultraschallpachymetrie

Breil P., Frisch L. H. J., Dick H. B.,
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Universitäts-Augenklinik (Mainz)

Hintergrund: Die Flapdickenmessung bei der LASIK dient zur Vermeidung von Keratektasien. Neben der Ultraschallpachymetrie gewinnt die OCT-Messung (Optische Kohärenz Tomographie) im letzten Jahr zunehmend an Bedeutung. Wir verglichen die beiden Methoden hinsichtlich Genauigkeit und Reproduzierbarkeit.
Methode: 30 Schweineaugen wurden mit dem Carriazo Pendular geschnitten. Die Flapdicke wurde mit 2 akustischen Pachymetern je 3 mal bestimmt (Differenz aus Gesamthornhautdicke und stromaler Restdicke) sowie direkt mit OCT nach Abschneiden des Flaps 3 mal ausgemessen.
Ergebnisse: Es traten keine Schnittkomplikationen auf. Die mittlere Flapdicke der akustischen Pachymetrie betrug 142 ± 40 µm (Sonogage) sowie129 ± 37 µm (DGH 500), mit OCT 179 ± 43 µm. Im intraindividuellen Vergleich der 3 Messungen jedes einzelnen Flaps lagen 64 % der pachymetrisch vermessenen Augen innerhalb 10 µm Schwankungsbreite, bei der OCT-Messung 24 %.
Schlussfolgerungen: Das Carriazo Pendular hat komplikationsfrei Flapdicken vergleichbar mit den bisher im Einsatz befindlichen Mikrokeratomen geschnitten. Die direkte Flapmessung mit OCT ergab deutlich höhere Flapdicken, die intraindividuelle Schwankungsbreite war größer als bei der Ultraschallpachymetrie.

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