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| Programm & Abstracts "Innovationen in der Augenheilkunde" | |
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Vorschlag für Definition und Klassifikation des primären Offenwinkelglaukoms basierend auf epidemiologischen Daten de Jong P. T. V. M.,
Hintergrund: Seit Albrecht von Graefe eine "Blindheit mit Papillenexcavation" beschrieb und später im Jahr 1862 Donders die Erkrankung "Glaucoma simplex" nannte, gab es zahlreiche Ansätze, die Glaukome und speziell das primäre Offenwinkelglaukom (POWG) zu definieren und zu klassifizieren. Bisher ist der einzige akzeptierte internationale Standard als Teil einer Definition die obere Grenze des Normalbereiches des Augeninnendrucks von 21 mmHg. Mehr als die Hälfte der Patienten mit POWG haben jedoch nie einen erhöhten Augeninnendruck, so daß der Parameter Augeninnendruck seine Rolle als diagnostisches Kriterium langsam abgab und dafür die Rolle eines wesentlichen Risikofaktors für das POWG annahm. Alle größeren bevölkerungsbasierten epidemiologischen Studien über das POWG haben keine einheitlichen Kriterien für die Definition des POWG angewendet, so daß ein Vergleich der Daten zwischen den Studien nicht möglich ist. Dementsprechend unterscheiden sich die Angaben über die Prävelenz des Glaukoms in der gleichen Bevölkerungsgruppe um einen Faktor von 1-12. Das Ziel der vorliegenden Studie war, auf quantitativer Basis diagnostische Kriterien für das POWG zu schaffen und davon ausgehend eine epidemiologische Definition des POWGs abzuleiten. |
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