Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Innovative Ansätze und klinische Ergebnisse im Rahmen der Glaukomchirurgie des Schlemm'schen Kanals

Spiegel D.,
Universität Regensburg, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde (Regensburg)

In den letzten 30 Jahren wurde immer wieder versucht, den vermeintlichen pathophysiologischen Prozess beim POWG, der Vermehrung der extrazellulären Matrix im Bereich des Trabekelwerkes durch chirurgische Methoden entgegenzutreten. Die Grundidee war und ist dabei die Vorderkammer direkt mit dem Schlemm'schen Kanal zu verbinden, um den Anschluss an die vorhandenen Abflusswege, den Kammerwasservenen, wieder herzustellen. Zeitlich kann man die Trabekulotomie als erste chirurgische Maßnahme sehen, gefolgt von Laserverfahren wie ALT, SLT, ELT; in den letzten Jahren sind dann Viskokanalostomie, tiefe Sklerotomien mit Entdeckelung des Schlemm'schen Kanals gefolgt. Die klinischen Ergebnisse werden bei allen Verfahren durch die Wundheilung getrübt. Als neuer Weg aus diesem Dilemma wird die Implantation von röhrchenförmigen Implantaten in den Schlemm'schen Kanal versucht. Dabei zeigten sich in den klinischen Anwendungen erste Erfolge. Das vorliegende Referat wird aufbauend auf den derzeitigen Stand der anatomischen, funktionellen sowie klinischen Ergebnisse der herkömmlichen Verfahren mögliche innovative Methoden darstellen und basierend auf erste klinische Anwendungen einen Ausblick auf die Zukunft geben.

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