Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Multifokale Techniken in der ophthalmologischen Diagnostik

Bach M.,
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Augenklinik, Elektrophysiologisches Labor (Freiburg)

Die “multifokale Messtechnik”, ein raffiniertes mathematisches Reiz- und Analyse-Verfahren, hat die elektrophysiologische Netzhautfunktionsmessung praktisch revolutioniert. Es ist dadurch zum Beispiel möglich, das Elektroretinogramm von vielen Netzhautorten simultan mit einer einzigen Elektrode abzuleiten. Man erhält eine objektive Karte der Netzhautfunktion, die mit dem Gesichtsfeld verglichen werden kann.
Ziel des Vortrags ist zunächst ein anschauliches Verständnis der multifokale Methodik (wie kann man denn mit einer einzigen Elektrode eine retinale Funktionskarte erstellen?). Darauf basierend werden sinnvolle klinische Anwendungen des bereits standardisierten multifokalen Elektroretinogramms dargestellt, zum Beispiel bei M. Stargardt. Das multifokale VEP könnte sich zur objektiven Perimetrie eignen, ist aber noch nicht reif für den Routineeinsatz. Die Universalität der multifokalen Methodik zeigt sich schließlich an einer objektiven Kampimetrie, die auf Messungen der Pupillendynamik beruht.

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