Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Die Photodynamische Therapie und ihre Bedeutung in der Filtrierenden Glaukomchirurgie

1Grisanti S., 2Jordan J. F.,
1Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Universitäts-Augenklinik (Tübingen)
2Universität zu Köln, Zentrum für Augenheilkunde (Köln)

Die Trabekulektomie gehört zu den am häufigsten durchgeführten Glaukomoperationen. Die Vernarbungsreaktion im Bereich der Trabekulektomieöffnung führt jedoch häufig zum Mißerfolg dieser ansonsten wirkungsvollen Operationstechnik. Zur Hemmung des Wundheilungprozesses werden bevorzugt die Antimetaboliten Mitomycin C und 5-Fluorouracil angewandt. Trotz des nachgewiesenem Effektes auf die Vernarbungszone ist der Einsatz solcher Substanzen aber limitiert, da sie nicht nur auf das Zielgewebe wirken, sondern durch Diffusion zur Schädigungen andernorts führen können. Einen alternativen Weg stellt die Anwendung der photodynamischen Therapie dar. Bei ähnlicher Applikationweise, erzielt die lokale Aktivierung eines fluorogenen Substrats nur eine streng umschriebene Wirkung. Das fluorogene Substrat BCECF-AM (2',7'-bis-(2-Carboxyethyl)-5-(and-6)-Carboxyfluorescein, Acetoxymethylester) ist eine Zellmembran-permeable Substanz, welche durch unspezifische Esterasen im zytoplasmatischen Raum hydrolytisch zu einen Membran-impermeablen Fluorochrom gespalten wird und intrazellulär akkumuliert. Das freigesetzte Fluorochrom wirkt dann durch Photoaktivierung mit einer Wellenlänge von 450-490 nm zelltoxisch. Ziel dieses Referats ist es die klinische Anwendbarkeit und Sicherheit der photodynamischen Therapie bei der filtrierenden Glaukomchirurgie darzustellen. Weiterhin sollen die damit erzielten klinischen Ergebnisse mit den Resultaten durch die Anwendung von Metaboliten, sowie der sich zur Zeit in Erprobung befindlichen neutralisierenden Antikörper gegen den Wachstumsfaktor TGF-ß verglichen werden.

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