Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Bildgebung bei PDT und TTT, was brauchen wir in der Zukunft?

Göbel W.,
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Universitäts-Augenklinik (Würzburg)

Die Photodynamische Therapie (PDT) hat Eingang in die klinische Versorgung von Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration gefunden. Die Transpupilläre Thermotherapie (TTT) befindet sich demgegenüber noch im Stadium der präklinischen Evaluation. Beiden Therapieverfahren ist gemeinsam, daß wiederholte Behandlungen auf der Basis des klinischen Verlaufs und bildgebender Verfahren erforderderlich sind. Die vorliegenden randomisierten Therapiestudien orientieren sich in erster Linie an dem Fluoreszein-angiographischen Verlauf bei der Indikationsstellung und Verlaufskontrolle. Da es sich bei der Fluoreszein-Angiographie um ein invasives Verfahren handelt, das bei einer Wiederholung jeweils im Abstand von 3 Monaten erhebliche Ressourcen der Klinik bindet, stellt sich die Frage, ob diese nicht teilweise durch neuere bildgebende Verfahren, Optische Kohärenz-Tomographie (OCT) und Retinal Thickness Analysis (RTA), ersetzt werden kann.
Nach photodynamischer Therapie zeigt die Optischen Kohärenz-Tomographie typischerweise eine Abnahme der Netzhautdicke mit einen Rückgang vorhandener subretinaler Flüssigkeit und der Rückbildung eines eventuellen zystoiden Makulaödems. Zeitlich verzögert findet sich eine vermehrte Reflektivität auf dem Niveau des Pigmentepithels entsprechend einer Fibrosierung des neovaskulären Komplexes. Der Rückgang der Netzhautdicke korreliert gut mit der Abnahme der Leckage in der Fluoreszein-Angiographie. Vergleichende Studien geben erste Hinweise, daß die Indikation zur Wiederholungsbehandlung sowohl an Hand der Fluoreszein-Angiographie als auch mit Hilfe der Optischen Kohärenz-Tomographie gestellt werden kann. Ob bei der Verlaufskontrolle der PDT und TTT zukünftig auf Angiographien verzichtet werden kann, ist Gegenstand der Diskussion.

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