Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Epithelialer Gentransfer

Hoffmann F.,
Freie Universität Berlin, Klinikum Benjamin Franklin, Augenklinik (Berlin)

Für einen Gentransfer in das Hornhautepithel spricht, daß ca 90% der transplantierten Zellen Epithelzellen sind. Wenn der Gentransfer möglichst frühzeitig während der Fremdantigenerkennung – und damit der afferenten Phase der Immunreaktion - wirksam sein soll, dann muß die im regionalen Lymphknoten stattfindende Interaktion der Lymphozyten mit den Antigen präsentierenden Zellen beeinflußt werden. Untersuchungsergebnisse mit radioaktiven Tracern sprechen für den Einsatz der Gentherapie am äußeren Auge. Denn Tracer werden nach Injektion in die Vorderkammer nur zu ca. 1%, nach Injektion in die zentrale Cornea oder unter die Conjunctiva aber zu 40%-70% im die regionalen Lymphknoten gespeichert. Mit Hilfe des ballistischen Transfers von Vektor- IL-4 und CTLA4 in das Hornhautepithel läßt sich das Überleben der Hornhauttransplantate an einem MHC differenten Mausmodell etwa verdoppeln.

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