Programm & Abstracts                 "Innovationen in der Augenheilkunde"

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Vergleich und Optimisierung von Methoden der kombinierten Laserstrahlung bei Behandlung der diabetischen Retinopatie

Savitch A., Imshenetskaya T.,
Belorussian State Medical University, Department of Ophthalmology, Republican Center for Reconstructive Eye Microsurgery (Minsk)

Hintergrund: Einschätzung der kombinierten Anwendung der Laserstrahlung bei Behandlung der diabetischen Retinopatie. 
Methode: Bei Durchführung der panretinal Laserkoagulation wurde separat ein Argonlaser mit einer Wellenlange von 476 - 529 nm nach der herkömmlichen Methodik in Kombination mit einem Diodenlaser mit einer Wellenlange von 810 nm verwendet. Die panretinale Lichtkoagulation wurde bei 91 Patienten (152 Augen) mit diabetischer Retinopatie durchgeführt. Bislang wurden die Patienten mit einer Laserlichtkoagulation nicht behandelt. Vor der Operation und in der Nachoperationsperiode wurden die Patienten nach dem allgemeingültigen Verfahren untersucht: Bestimmung der Sehschärfe, Pneumotonometrie, Gonioscopie, fluoreszenzte Angiographie, Computerperimetrie, B - Abtastung. Die minimale Beobachtungsdauer betrug bei den Patienten von 18 bis 24 Monaten.
Ergebnisse: Die erste Gruppe - 44 Patienten (78 Augen) wurde nach konventioneller Methodik unter Anwendung des Lasers "Argon - Visulas - II" (Zeiss) operiert. In der zweiten Gruppe wurde an 47 Patienten (74 Augen) die Laserlichtkoagulation der peripheren Netzhautteile (einschließlich des Äquators) mit einem Diodenlaser DC - 3000 ("Nidek") durchgeführt. Bei der Laserlichtkoagulation der zentralen Netzhautteile wurde der Argonlaser verwendet. Im Ergebnis zeigten 137 behandelte Augen (90,1 %) eine Besserung und Stabilisierung der Sehfunktion. Bessere Ergebnisse wurden in der zweiten Patientengruppe beim Vorhandensein eines makularen Odems und subretinaler Gemmoragien festgestellt.
Schlussfolgerungen: Die Anwendung des kombinierten Verfahrens (Argon - Diode) ist bei der Behandlung der diabetischen Retinopatie wirksamer, als beim Einsatz des Argonlasers allein der Fall ist.

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