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Monozentrische Erfahrungen mit der Erbiumlaserphakoemulsifikation - Ergebnisse der ersten 1000 Operationen
Frano L., Höh H., Klinikum Neubrandenburg, Klinik für Augenheilkunde (Neubrandenburg)
Hintergrund: Ultraschallphakoemulsifikation (USP) und Erbiumlaserphakoemulsifikation (ELP) wurden miteinander verglichen. Beide Operationsverfahren wurden vom gleichen Operateur durchgeführt. Methode: In der Augenklinik Neubrandenburg wurde an 1.024 Augen von 857 Patienten (362 Männer, 495 Frauen, Alter 17 - 94 Jahre, m = 66,5 Jahre) eine ELP und an 409 Augen von 330 Patienten (125 Männer, 205 Frauen, Alter 37 - 92 Jahre, m = 73,5 Jahre) eine USP ambulant durchgeführt. Die USP wurde mit dem Ultraschallgerät Harmony (Fa. DORC, Niederlande), die ELP mit dem PHACOLASE (Fa. Asclepion-Meditec AG, Jena) durchgeführt. Phakozeit und -energie wurden von den Geräten abgelesen. Die Kernhärte wurde intraoperativ nach dem Neubrandenburger Schema (Grad 0 - 4) eingeteilt. Die Operationstechnik war in beiden Gruppen gleich (kornealer Schnitt, Phako-Chop-Technik, Implantation einer flexiblen IOL etc.). Ergebnisse: Die Phakozeiten waren bei USP/ELP wie folgt: Kernhärte 0: 0,7 s/7,5 s, Kernhärte 1: 9,6 s/57,6 s, Kernhärte 2: 23,7 s/106,9 s, Kernhärte 3: 39,3 s/215.1 s, Kernhärte 4: 68,9 s/232,0 s. Die Energie war bei USP/ELP wie folgt: Kernhärte 0: 7,2 J/0,9 J, Kernhärte 1: 96,7 J/23,5 J, Kernhärte 2: 237,3 J/53,1 J, Kernhärte 3: 392,5 J/149,1 J, Kernhärte 4: 688,6 J/176,6 J.Die Komplikationsraten waren nicht verschieden. Schlussfolgerungen: In Abhängigkeit von der Kernhärte dauert die ELP Sekunden bis einige Minuten länger als die USP. Aber die Energieübertragung in das Auge ist fast eine Größenordnung kleiner als mit USP. Die ELP ist eine sichere und effektive Methode bei Kernhärten bis zu 2,5.
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