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| Programm & Abstracts "Innovationen in der Augenheilkunde" | |
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Neue Aspekte in der Farbsinn-Diagnostik Erb C.,
Farbensehen gehört zu den anspruchvollsten Sinnesleistungen des Menschen. Im Rahmen erworbener Farbsinnstörungen spielt das Farbensehen zunehmend auch in der Frühdiagnostik von Systemerkrankungen, wie zum Beispiel beim Diabetes mellitus oder der arteriellen Hypertonie, eine wichtige Rolle. Dadurch lassen sich Farbsinnstörungen im Monitoring dieser Patienten als Verlaufsparameter einsetzen. Um diesen Ansprüchen zu genügen, müssen standardisierte Untersuchungsbedingungen geschaffen werden, wie zum Beispiel die Farbtemperatur und die Beleuchtungsstärke der Lampe. Hierfür gibt es inzwischen kombinierte Luxmeter, mit deren Hilfe ein Arbeitsplatz für Farbsinnuntersuchungen in kurzer Zeit genau ausgemessen werden kann. Als wichtige Voraussetzung für den praktisch-klinischen Alltag sind altersentsprechende Normwerte für jeden einzelen Farbtest. Außerdem sollte der Lerneffekt des jeweiligen Farbtests bekannt sein, um Verlaufsbeobachtungen sinnvoll umsetzen zu können. Beim Einsatz eines Anomaloskops sollte dieses für den Nachweis von erworbenen Farbsinnstörungen eine Blausinn-Beurteilung erlauben. Mit diesen neueren Erkenntnissen ist der Stellenwert der Farbsinn-Diagnostik erheblich gestiegen. Durch ihre preisgünstige und einfache Handhabung hat sie einen festen Platz in der ophthalmologischen Diagnostik erlangt. |
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