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| Programm & Abstracts "Innovationen in der Augenheilkunde" | |
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Grußworte Welcome addresses
Da eine Jubiläumstagung nicht nur Anlass ist, unsere Geschichte
Revue passieren zu lassen, sondern auch einen hoffnungsvollen Blick
in die Zukunft zu werfen, lautet das Motto der Jubiläumstagung
"Innovationen in der Augenheilkunde". Bedenklich ist auch das Nachwuchsproblem in der Augenheilkunde. Ein Teil der Ausbildungsstellen sind derzeit nicht mehr zu besetzen und eine Abwanderung in europäische Nachbarländer hat eingesetzt. Im Jahr 2004 werden mehr Augenärzte in Ruhestand gehen, als junge Kollegen die Facharztprüfung für Augenheilkunde absolvieren. Wir müssen uns konstruktiv und aktiv diesen Herausforderungen stellen. Nur gemeinsam können wir unsere Interessen vertreten und versuchen, diese Probleme zu lösen und die Zukunft des Faches Augenheilkunde sichern. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung muss es unser Anliegen sein,
in naher Zukunft in Europa und weltweit die deutsche Augenheilkunde gut
zu repräsentieren. Bei der Jubiläumstagung haben wir ein hervorragendes wissenschaftliches Programm und breitgefächertes Fortbildungsangebot mit namhaften nationalen und internationalen Referenten. Wir sehen sowohl dem wissenschaftlichen Gedankenaustausch als auch privaten Gesprächen erwartungsvoll entgegen und hoffen auf ein reges Interesse der Teilnehmer. Prof. Dr. Gabriele E. Lang Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Grehn
dass eine der ältesten Fachgesellschaften der Medizin ihre Tagung
in Berlin abhält, hat sicher viele gute Gründe - etwa den genius
loci, der sich mit Namen wie v. Helmholtz oder v. Graefe verbindet, oder
die Attraktivität der Stadt der Wissenschaft und Kultur. Vielleicht
aber kommen Sie auch nach Berlin, um "nach dem Rechten zu sehen"
und auch das mag angemessen sein. Mutige Investitionen in Bereiche mit starker Perspektive erfordern freilich einen langen Atem - in Berlin sind fünf Wissenschaftssenatoren in vier Jahren kein Zeichen solchen Atems. Wir freuen uns, dass Sie nach Berlin kommen, und wir begrüßen Sie herzlich - gerade weil es Grund zu Sorge um die Medizin gibt. Wir müssen unsere Ziele und Aufgaben hörbar vertreten und die Aufgabe der wissenschaftlichen Medizin nicht zur Nebensache werden lassen. Wo immer das Verständnis für die Krankheit, die Möglichkeiten von Diagnostik und Therapie verbessert werden können - die wissenschaftliche Medizin ist dabei unverzichtbar: Erstaunliches hat sich in den letzten Jahren getan, molekulare Medizin und medizinische Technik haben Möglichkeiten eröffnet, die noch vor Kurzem undenkbar waren. Um dies weiter zu fördern, muss das Denken in traditionellen Disziplinen überwunden, interdisziplinäre Kooperation gefördert und dafür günstige Strukturen geschaffen werden. Auch der Augenarzt muss "die Augen offen halten" und für sein Tätigkeitsfeld adaptieren, was in den Nachbarwissenschaften entwickelt wird. Tagungen der Fachgesellschaften haben daher heute einen noch wichtigeren Auftrag als früher:Immer schon ging es um die Entwicklung der eigenen Disziplin, heute auch um die der biowissenschaftlichen Medizin insgesamt und um die Werbung für dieses Anliegen in einer kritischen Öffentlichkeit. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg für Ihre Tagung - seien Sie herzlich willkommen. Univ.-Prof. Dr. Peter Gaehtgens
im Namen des Industriebeirates begrüße ich Sie herzlich zur 100. Tagung der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft in Berlin. Auf eine so großartige Tradition kann der Industriebeirat noch
nicht zurückblicken, aber fünf Jahre konstruktive Zusammenarbeit
mit AAD und DOG verdeutlichen die aktive Arbeit des Industriebeirates.
Der Industrie bleibt immer weniger Zeit, mit neuen Produkten oder Verfahren, die meist mit großem Forschungsaufwand und entsprechend hohen Kosten entwickelt worden sind, am Markt wirtschaftlich Erfolge zu erzielen. Der Arzt und vor allem die Patienten warten auf neue Methoden und Produkte. Zu viele Erkrankungen in der Ophthalmologie können noch immer nicht ausreichend therapiert werden. Zu viele Fragen bleiben offen, obwohl die Industrie und die Ärzte schon viel erreicht haben. Die Realisierung dieses Anliegens ist jedoch nur zu verwirklichen, wenn durch die Gesundheitspolitik die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und innovative Entwicklungen in der Medizin besonders durch steuerliche Maßnahmen oder Forschungsförderung unterstützt werden. 2002 ist für die DOG ein Jubiläumsjahr. In einem solchen Jahr blickt man gerne zurück, aber vor allem auch nach vorn. Da trifft es sich gut, dass 2002 auch das Jahr der Neuwahl des deutschen Bundestages ist und im Wahlkampf die Probleme des Gesundheitswesens wiederum eine bedeutende Rolle gespielt haben. Wir hoffen, dass die neue Regierung und die sie tragenden Parteien unsere Forderungen nach mehr Unterstützung für Forschung und Entwicklung in der Zukunft verstärkt Rechnung tragen werden. Die DOG ist auch ein guter Ort für ein ehrliches Wort. Die Industrie braucht nicht nur bessere gesundheitspolitische Rahmenbedingungen, sondern die Unterstützung ihrer Kunden, d. h. der verantwortlichen Ärzte in den Kliniken und Praxen. Einerseits werden wir aufgefordert innovative Produkte zu entwickeln, zu forschen und die Forschung der Hochschulen in Kooperation zu unterstützen, aber im Gegenzug wird durch den zunehmenden Preisdruck der finanzielle Spielraum für die Forschung immer enger. Die Industrie braucht die finanzielle Luft, um den hohen Standard der innovativen Arbeit aufrecht halten zu können. Wir rechnen mit Ihrer Unterstützung und Ihrem Verständnis! Vorausschauend freuen wir uns besonders, dass Berlin 2005 Gastgeber der Tagung der SOE und 2010 des Weltkongresses der Ophthalmologen sein wird. Für die Vertreter der DOG und der gesamten deutschen Ophthalmologie ist es ein großartiger Erfolg, dass diese beiden wichtigen Veranstaltungen in Deutschland stattfinden werden. Wir sind sicher, die hier versammelten Industrieunternehmen werden ihr Möglichstes tun, die Organisation der beiden Veranstaltungen nach Kräften zu unterstützen. Wir wünschen allen Kongressteilnehmern eine interessante und erfolgreiche Tagung 2002 und freuen uns auf ein konstruktives und kooperatives Treffen. Dr. Frank Klemm
Medaille der Jubiläumstagung |
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