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Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stellt heute
eine wesentliche Herausforderung in der Ophthalmologie dar. Innovative
Entwicklungen sind gerade hier von essentieller Bedeutung zumal aufgrund
der demographischen Veränderungen immer mehr Menschen von den
Komplikationen der Erkrankung betroffen sein werden. Erfreulicherweise ist
gerade in den letzten Jahren ein erheblicher Wissenszuwachs um
pathophysiologisch relevante Prozesse zu verzeichnen. Auch konnte das
Spektrum an therapeutischen Ansätzen einschließlich pharmakologischer und
chirurgischer Interventionen deutlich erweitert werden. Zahlreiche Ansätze
beruhen gerade auf einem besseren Verständnis der zugrundeliegenden
Vorgänge. Dieses Symposium hat mit auch internationaler Beteiligung
aktuelle Fragen, Entwicklungen und Erkenntnisse auf dem Gebiet der
wesentlichen visusmindernden Komplikation der AMD zum Gegenstand. Hierzu
zählen neben choroidalen Neovaskularisationen, Pigmentepithelabhebungen
und Atrophien auch erst unlängst näher beachtete Veränderungen wie
vaskuläre Anastomosen und intraretinale neovaskuläre Komplexe. Darüber
hinaus werden neue Erkenntnisse zur funktionellen Relevanz der makulären
Ausfälle beleuchtet. Schließlich wird ein immer mehr in den Vordergrund
tretender Parameter für die Beurteilung von Therapieeffekten, der über die
reine Visusbestimmung hinausgeht, erörtert: welche Aussagekraft haben
Instrumente zur Erfassung der Lebensqualität und welche Aspekte sind
gerade bei der AMD und der Interpretation von Therapiestudien zu
berücksichtigen? |