| Raum 42a |
Der Einsatz von epiretinalen Sehprothesen dient zur Wiedererlangung
der Sehfunktion und zur Verbesserung der Orientierung im Raum. Patienten,
die an Retinitis pigmentosa erkrankt sind, haben mit einem solchen
Implantat die Chance, einer drohenden Erblindung zu entgehen. Durch
mehrjährige Förderung des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung (BMBF) ist es gelungen, eine vielversprechende
EPI-RET-Sehprothese zu entwickeln und in Tierversuchen zu testen.
Um die Weiterentwicklung zum Produkt fortzuführen werden Industriepartner
benötigt, die Know-how und finanzielle Förderung einbringen.
Diese Informationsveranstaltung wendet sich speziell an die Industrie,
den Vertrieb und die ophthalmologische Pharmazie und ist eine Einführung
in die Problematik. Einzelne Themenfelder von der Chip-Kamera bis
zu den Ganglienzellen werden vorgestellt. Exponate, Demonstrationen
und Videos zeigen den Stand des bisher Erreichten. Ziel der Veranstaltung
ist die Bildung von Kooperationen und die Zusammenarbeit um ein
Produkt zu entwickeln, zuzulassen und zu vermarkten.
Themengebiete
Bildaufnahme – Retina-Encoder – Datenübertragung
elektromagnetisch – Datenübertragung optisch –
Aufbau- und Verbindungstechnik – Implantation akut Katze –
Implantation chronisch MiniPig – Physiologie optical imaging
– Physiologie intracorticale Messungen – Histologie
Freie Diskussion und Besichtigung der Exponate
Eckmiller R., Hosticka B., Mokwa W., Jäger D., Meyer J.-U.,
Stieglitz T., Walter P., Richter H., Eckhorn R., Schanze T., Eysel
U., Mittermayer C., Richter H., Bornfeld N., Laube T.
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