Abstract
Abstract
Intraokularer Druck nach intravitrealer Injektion von Triamcinolon acetonid
Kreissig I., Jonas J. B., Degenring R. Augenklinik, Fakultät für Klinische Medizin Mannheim der Universität Heidelberg
Hintergrund: Ziel der Studie, das Verhalten des intraokularen Druckes (IOD) nach intravitrealem Triamcinolon acetonid zu überprüfen, injiziert zur Behandlung von intraokularen neovaskulären oder ödematösen Erkrankungen. Methode: Die prospektive konsekutive und nicht vergleichende interventionelle Fall-Studie umfasste 71 Patienten (75 Augen) mit progressiver exsudativer, altersbezogener Makuladegeneration (n=64 Augen) oder mit diffusem diabetischen Makulaödem (n= 11 Augen), die eine intravitreale Injektion von 25 mg Triamcinolon acetonid erhalten haben. Mittlerer Follow-up betrug 6.86 ± 2.52 Monate (zwischen 3.1-14.47 Monate). Ergebnisse: Intraokularer Druck stieg signifikant an (P<0.001) von 15.43 ± 3.26 mm Hg präoperativ auf ein mittleres Maximum von 23.38 ± 8.37 mm Hg (zwischen 13 - 64 mm Hg) postoperativ. Ein Anstieg des IOD höher als 21 mm Hg wurde in 39 (52%) Augen beobachtet. Der Anstieg erfolgte etwa zwei Monate nach der Injektion. Ein präoperativ voraussagbarer Befund für einen postoperativen IOD-Anstieg war jüngeres Alter (p=0.013). Der Druckanstieg war statistisch unabhängig vom Refraktionsfehler, dem Vorhandensein von Diabetes mellitus und der Indikation zur intravitrealen Injektion. In allen außer einem Auge konnte der intraokulare Druck durch lokale Therapie zum Normalniveau herabgesenkt werden und zwar ohne Entwickeln von glaukomatösen Veränderungen des S
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