Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Bilaterale Retrobulbärneuritis – T. whipplei harmloser Kommensale oder tödlicher Keim?

Uebermuth C. A.
Helios Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, Augenklinik, Wuppertal

Hintergrund: Unerkannt und unbehandelt führt der Morbus Whipple, unter Beteiligung des Zentralnervensystems oder durch kardiale Komplikationen, zum Tode. Okuläre Manifestationen eines Morbus Whipple und atypische Verlaufsformen - auch mit histologisch unauffälligen Befunden - sind in der Literatur u.a. als bilaterale Uveitis, Retinitis und Ophthalmoplegie beschrieben.
Methode: Kasuistik: Es soll erstmalig über einen Fall einer 54 jährigen Frau mit einer akuten beidseitigen Retrobulbärneuritis aus dem Jahre 2000 berichtet werden, bei der im Blut durch eine diagnostische PCR Tropheryma whipplei (TW) nachgewiesen werden konnte. Histologische Veränderungen in der Duodenalbiopsie konnten nicht festgestellt werden. Es bestand eine geringe Leukozytose. An beiden Augen kam es zu hochgradigen Gesichtsfeldverlusten und zu einem Visusverlust auf 1/20. Eine nach Einleitung der systemischen i.v. Antibiose mit Cetriaxon (2x1 g tgl.) durchgeführte Kontroll TW-PCR fiel negativ aus. Es erfolgte eine systemische Antibiose mit Trimethoprim und Sulfamethoxazol über 1 Jahr. Die Cortisontherapie wurde ausgeschlichen. 2 Jahre nach Diagnosestellung konnte eine postneuritische Optikusatrophie beobachtet werden. Der Visus lag am rechten Auge bei 1/30 und am linken Auge bei 1/24. Eine weitere Ursachenabklärung blieb ergebnislos.
Schlussfolgerungen: Der vorliegende Fall stützt die Hy


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