Abstract
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Änderungen des Elektrookulogramms nach 360°-Retinotomie und Makulatranslokation bei Patienten mit altersabhängiger Makuladegeneration (AMD) und subfovealer chorioidaler Neovaskularisation
Lüke C., Alteheld N., Aisenbrey S., Lüke M., Walter P., Kirchhof B. Zentrum für Augenheilkunde der Universität Köln
Hintergrund: Um potentielle Änderungen des Elektrookulogramms (EOG) nach 360°-Retinotomie und Makulatranslokation bei AMD-Patienten mit subfovealer chorioidaler Neovaskularisation zu erfassen, wurde eine prospektive Studie initiiert. Methode: In einer konsekutiven Serie von 30 Patienten mit subfovealer chorioidaler Neovaskularisation im Rahmen einer AMD wurde eine 360°-Retinotomie mit anschließender Translokation der Makula durchgeführt. Hauptparameter dieser Studie war das EOG, das beidseits einen Tag vor der Translokationsoperation und frühestens 21 Tage nach der Ölablassung abgeleitet wurde. Ergebnisse: Postoperativ zeigte sich eine signifikante Reduktion des mittleren Bestandspotentials um 64% für die Gruppe der operierten Augen (p<0.001). Das mittlere Bestandspotential der Partneraugen blieb unverändert (p=0.33). Der Arden-Quotient blieb sowohl bei den operierten Augen (204%, p=0.81) als auch bei den unbehandelten Partneraugen (213%, p=0.18) stabil. Es zeigte sich für die operierten Augen eine signifikante Korrelation zwischen Visus (Follow-up nach 1 Jahr) und der Reduktion des Bestandspotentials. Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit exsudativer AMD führt die 360°-Retinotomie mit konsekutiver Makulatranslokation zu einer dauerhaften Absenku
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