Abstract
Abstract
Ophthalmologische und neuropsychologische Befunde bei Kindern mit Legasthenie
Pache M.1, Weber P.2, Klumpp S.1, Kaiser H. J.1 1Universitäts-Augenklinik Basel, Abteilung für Neuroophthalmologie und Orthoptik, Basel; 2Universitäts-Kinderspital Basel, Abteilung Neuropädiatrie, Basel
Hintergrund: Ziel der vorliegenden Studie war es, nach Erhebung eines ophthalmologischen und orthoptischen Befundes, wesentliche Aspekte der zentral-visuellen Wahrnehmung von Kindern mit Legasthenie auf mögliche Veränderungen hin zu überprüfen. Methode: Bei allen Kindern wurde ein kompletter ophthalmologischer und orthoptischer Status erhoben. Zur neuropsychologischen Testung wurde die Testbatterie für visuelle Objekt- und Raumwahrnehmung (Visual Object and Space Perception Battery; VOSP) verwendet. Der Vorteil des VOSP liegt darin, dass die Subtests sich auf jeweils eine Komponente der zentral-visuellen Wahrnehmung konzentrieren und andere kognitive Fähigkeiten und praktische Komponenten minimiert werden. Da Normdaten für Kinder bisher nicht vorlagen, wurde der Test auch bei einer alters- und geschlechtsgematchten Kontrollgruppe (M:W = 22:9, Durchschnittsalter 10.7 ± 2.2 Jahre) durchgeführt. Insgesamt konnten 31 Kinder mit Legasthenie (M:W = 22:9, Durchschnittsalter 10.8 ± 2.1 Jahre) in die Studie eingeschlossen werden. Ergebnisse: Ein Kind konnte aufgrund eines deutlich reduzierten Visus nicht in die Studie einbezogen werden, alle übrigen Kinder zeigten einen unauffälligen ophthalmologischen und orthoptischen Befund. In
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