Abstract
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Rasterelektronenmikroskopische Befunde des Hornhautendothels 40 bzw. 57 Jahre nach Hornhauttransplantation
Werschnik C.1, Knorrn M.1, Schäferhoff C.1, Hanschke R.2, Wilhelm F.1 1Universitäts-Augenklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Halle/Saale; 2Institut für REM, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
Hintergrund: Es ist bekannt, daß die perforierende Keratoplastik bei Keratokonus-Patienten mittelfristig eine gute Prognose hat. Nur wenig wird das Endothelzellverhalten bei sehr langen postoperativen Verläufen beschrieben. Methode: Wir berichten über zwei Patientinnen bei Zustand nach Hornhauttransplantation vor 40 bzw. 57 Jahren wegen Keratokonus. Eine Re-Keratoplastik war aufgrund eines sehr hohen Astigmatismus im ersten Fall und wegen Transplantateintrübung im zweiten Fall indiziert. Die Trepanation wurde so durchgeführt, daß die im Durchmesser 4 mm großen Transplantate vollständig erhalten waren und die Endothelseite rasterelektronenmikroskopisch (REM) untersucht werden konnte. Ergebnisse: Bei dem 40 Jahre alten Transplantat war der Übergang vom Spender zum Empfänger durch eine Verdickung der Descemetschen Membran gut auszumachen. Dieser Wulst wurde vom Endothelzellverband kontinuierlich überbrückt. Es fällt auf, daß die Zellen zentral, auf dem Transplantat, bedeutend größer als in der Peripherie sind. Bei der Hornhaut 57 Jahre nach Transplantation waren im Zentrum kaum noch Zellen vorhanden. Vom Wirt aus reichten zungenförmige Ausläufer und Inseln von E
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