Abstract
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Die Bedeutung des Immunoblottings für die Diagnostik der okulären Toxoplasmose
Garweg J. G.1, Flückiger F.1, Jacquier P.2 1Universitäts-Augenklinik Bern, Schweiz; 2ParaDiag, Institut für klinische Parasitologie, Bern, Schweiz
Hintergrund: Bisher ist das Immunoblotting von Kammerwasser (KW) nicht routinemässig für die Diagnostik der okulären Toxoplasmose (OT) eingesetzt worden. Deshalb wurde die vorliegende prospektive Studie initiiert, um dessen Bedeutung in der Diagnostik der aktiven OT zu evaluieren. Methode: KW und Serum von 38 Patienten mit aktiver okulärer Toxoplasmose wurde mittels Toxoplasma-Immunoblotting für spezifische Antikörper des IgG-, IgA-, IgM- und IgE-Typs (GAME) untersucht. Der Nachweis von in Serum nicht vorhandenen Banden im KW und an Antigene einer Proteingrösse von 20 bis 50 kDa gebunden sind, wurde dabei als Nachweis einer lokalen Antikörper-Produktion zugrunde gelegt. Ergebnisse: IgG-Banden im KW konnten in 36 der 38 Fälle (95%) nachgewiesen werden, IgA-Banden in 29 Fällen (76%). IgM-Banden wurden nur gelegentlich, dann aber immer in Verbindung mit spezifischen IgG-Banden gefunden. IgE-Banden wurden nicht entdeckt. Spezifische im Serum nicht vorhandene Banden im KW wurden in 24 Fällen entdeckt (63%), darunter in 19 vom IgG- und in 8 vom IgA-Typ. In 8 Fällen (5mal IgG, 2mal IgA, 1mal beides; 21%) war dies die einzige Laborbestätigung der klinischen Diagnose. In 14 Fällen (37%) konnten keine spezifischen Banden im Kammerwasser entdeckt werden, die nicht auch im Serum vorhanden
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