Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Das retinale Pigmentepithel aus ophthalmopathologischer Sicht

Agostini H. T.
Universitäts-Augenklinik Freiburg

Das retinale Pigmentepithel (RPE) entwickelt sich aus dem äußeren Blatt des Augenbechers und bildet ein kubisches Epithel zwischen Choroidea und sensorischer Netzhaut. Es reguliert die Ernährung der Photorezeptoren und ist für die Phagozytose der abgelegten Querscheiben der Stäbchen und Zapfen zuständig. Die Blut-Retina-Schranke wird apikal durch die interzellulären Zonulae occludentes des RPE und basal durch Anteile der RPE-Basalmembran als Teil der Bruch Membran gebildet. Unter physiologischen Bedingungen trägt das differenzierte RPE wesentlich zur funktionellen und morphologischen Stabilität am Augenhintergrund bei. Die häufig vorkommende einseitige Hypertrophie des RPE ist angeboren und meist harmlos. Primär hyperplastische Tumore des RPE als Adenom oder Adenokarzinom sind sehr selten.
Dennoch besitzt das RPE ein erstaunliches plastisches Potential, wenn die Homöostase am Augenhintergrund erst einmal gestört ist. Nach Verletzungen der Netzhaut, wie sie auch bei der rhegmatogenen Amotio auftreten, bildet sich in 10-15% der Fälle eine proliferative Vitreoretinopathie, ein Vorgang, welcher der Wundheilung der Haut entspricht. Dabei wird die physiologische Umgebung des RPE gestört; das RPE beginnt zu proliferieren und zu transdifferenzieren. Die Gewebsformen, die das RPE dabei annehmen kann, sind vielfältig und reichen von Fibroblasten-, Makrophagen-ähnlichen Zellen bis hin zur Knochenbildung. Die Pathogenese wird durch Wachstumsfaktoren gesteuert, die teilweise vom RPE


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