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| Programm | "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie" |
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Abstract
Das retinale Pigmentepithel aus ophthalmopathologischer Sicht Agostini H. T.
Das retinale Pigmentepithel (RPE) entwickelt sich aus dem äußeren Blatt des Augenbechers und bildet ein kubisches Epithel zwischen Choroidea und sensorischer Netzhaut. Es reguliert die Ernährung der Photorezeptoren und ist für die Phagozytose der abgelegten Querscheiben der Stäbchen und Zapfen zuständig. Die Blut-Retina-Schranke wird apikal durch die interzellulären Zonulae occludentes des RPE und basal durch Anteile der RPE-Basalmembran als Teil der Bruch Membran gebildet. Unter physiologischen Bedingungen trägt das differenzierte RPE wesentlich zur funktionellen und morphologischen Stabilität am Augenhintergrund bei. Die häufig vorkommende einseitige Hypertrophie des RPE ist angeboren und meist harmlos. Primär hyperplastische Tumore des RPE als Adenom oder Adenokarzinom sind sehr selten. |
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