Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Angiogenese und Lymphangiogenese in der Hornhaut: Bedeutung für Immunreaktionen nach Hornhauttransplantation und neue Therapieansätze

Cursiefen C. 
The Schepens Eye Research Institute, Department of Ophthalmology, Harvard Medical School, Boston, USA

Die normale Hornhaut ist frei von Blut- und Lymphgefäßen. Diese Avaskularität der Hornhaut setzt das Vorhandensein antiangiogener Faktoren in der Hornhaut voraus. Neue Ergebnisse über antiangiogenene und antilymphangiogene Faktoren in der Hornhaut werden erläutert. Im Rahmen verschiedener kornealer Erkrankungen und postoperativ kann es dennoch zu einer Einsprossung sowohl von Blut- als auch von Lymphgefäßen in die Hornhaut kommen. In der Hornhaut findet sich – anders als z.B. bei der Wundheilung in der Haut – eine parallele Induktion von Blut- und Lymphangiogenese. Die Mechanismen dieser Neovaskularisation und ihre Abhängigkeit von Wachstumsfaktoren der VEGF Familie werden dargestellt. Die parallele Neovaskularisation minimiert nicht nur die korneale Transparenz, sondern macht eine solche Hornhaut auch zu einer Hochrisikohornhaut im Falle einer anschließenden Transplantation. Die Bedeutung von präexistenten Blut- und Lymphgefäßen vor Keratoplastik, die Relevanz der postoperativen Einsprossung beider Gefäßtypen nach Hornhauttransplantation sowie mögliche antiangiogene Therapieansätze zur Verbesserung des Transplantatüberlebens werden diskutiert.


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