Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
Abstract

Neuroprotektion und Regenerationsfähigkeit retinaler Ganglienzellen

Thanos S., Rose K., Volk F. 
Abt. für Experimentellen Ophthalmolgie, Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Münster

Hintergrund: Eine spontane axonale Regeneration findet in der Sehbahn von höheren Vertebraten, einschließlich des Menschen nicht statt. Die vorliegende Studie wurde unternommen, um zu überprüfen, ob Ganglienzellaxone der Affenretina ihre Axone in Organkultur regenerieren können
Methode: Frische Retinae wurden aus Affenaugen verschiedener Entwicklungsstadien (erster postnataler Tag bis zum 12sten Lebensjahr) abpräpariert und zu Herstellung „organotypischer Kulturen“ verwendet. Das axonale Wachstum wurde vom ersten Tag bis zur 2ten Woche in Kultur untersucht. Verschiedene Substrate (Laminin, Kollagen, Polylysin und Matrigel) wurden getestet. Die Wachstumsgeschwindigkeit wurde mit Zeitrafferaufnahmen gemessen. Die verschiedenen Ganglienzellentypen wurden mit neuroanatomischen Techniken ermittelt.
Ergebnisse: 1: Massive axonale Regeneration wurde nur auf Laminin-1 beobachtet. 2. Retinae aller Alterstufen waren regenerationsfähig mit abnehmender Quantität mit dem Alter. 3. Alle Typen von Ganglienzellen des parvo- und magnozellulären Systems sind regenerationsfähig. 4: Die Regenrationsfähigkeit wird durch das wachstumsassoziierte Molekül GAP-43 und den Lamininrezeptor Integrin a6 kontrolliert.
Schlussfolgerungen: Retinale Ganglienzellen behalten Lebenslang ihre Fähigkeit zur axonalen Regeneration bei.


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