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Abstract
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Schielchirurgie bei endokriner Orbitopathie
Schittkowski M., Fichter N., Guthoff R. Universitäts-Augenklinik Rostock
Hintergrund: Motilitätsstörungen bei Endokriner Orbitopathie (EO) beruhen auf einem fibrosebedingten Kontraktilitäts- und Dehnbarkeitsverlust. Es existieren unterschiedliche therapeutische Konzepte, wie Rücklagerung des fibrotischen Muskels nach prä- oder intraoperativer Dosierung, justierbare Fäden, Resektion des Antagonisten oder Fadenoperation am kontralateralen Synergisten. Methode: Zwischen 2000 und 2002 wurden an unserer Klinik an 25 Patienten mit einer EO an 42 Muskeln Operationen vorgenommen: an 24 Augen von 21 Patienten Rücklagerung des am häufigsten betroffenen Rectus inferior, bei 12 Augen von 7 Patienten Rücklagerung des Rectus internus, 3 Fadenoperationen am kontralateralen Rectus inferior. Vor der Operation wurde 6 Monate strabologische und endokrinologische Befundstabilität abgewartet. Die Operationsstrecken wurde präoperativ nach Prismenausgleich und Kopfzwangshaltung dosiert. Alle Patienten wurden präoperativ, 1-2 Tage postoperativ, sowie mindestens 3-6 Monate (maximal 36 Monate) postoperativ untersucht. Ergebnisse: Präoperativ betrug die Vertikaldeviation 5-21 Grad (Mittel 10,3), 3 Monate postoperativ -2-3 Grad (Mittel1,2). Präoperativ betrug die Horizontaldeviation 4-20 Grad (Mittel 8,3), 3 Monate postoperativ -1-2 Grad (Mittel 0,7). Es besteht eine Dosis-Wirkungsbeziehung von 2,05 ± 0,35 Grad / mm für den Vertikalschielwinkel und 1,71 ± 0,37 Grad / mm für den Horizontalschielwinkel bei bilateraler Operation. Bei allen
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