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| Programm | "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie" |
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Abstract
Die Rolle des RPE bei der Pathogenese der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) Schütt F. Die altersabhängige Makuladegeneration (AMD) stellt in den Industrienationen die häufigste Ursache einer erheblichen Visusminderung nach dem 50. Lebensjahr dar. Bei der Pathogenese besitzen Funktionsstörungen des retinalen Pigmentepithels (RPE) eine zentrale Bedeutung. Gestützt wird diese Hypothese durch die Beteiligung des RPE bei allen Früh- und Spätstadien der AMD. Zu den Aufgaben des RPE gehört u.a. auch die regelmäßige Phagozytose, Abbau und Abgabe von Photorezeptor-Außensegmenten als Grundlage für eine regelrechte Netzhautfunktion. Jede Störung des Gleichgewichtes aus Phagozytose und Abbau führt zu Veränderungen im Zellstoffwechsel und Akkumulation von Biomolekülen, die in ihrer Gesamtheit okuläres Lipofuszin ergeben. Die autofluoreszenten Lipofuszin-Granula können nicht verstoffwechselt werden, akkumulieren deshalb im lysosomalen System und nehmen im Alter von 80 Jahren bis zu 20% des Zytoplasmas ein. In Netzhautarealen mit erhöhter Lipofuszin-Autofluoreszenz können sich neue geographische Atrophien des RPE entwickeln und bereits vorhandene Atrophien vergrößern sich in diesem Bereich. Die korrespondierende Photorezeptorendichte ist über Lipofuszin beladenen RPE deutlich reduziert, ebenfalls erkennbar mittels Mikroperimetrie an einer erniedrigten retinalen Sensitivität in diesem Bereich. Vermutlich geht Lipofuszin u.a. aus der Lipidperoxidation mehrfach ungesättigter Fettsäuren der phagozytierten Photorezeptor-Membranen hervor. Untersuchungen belegen toxis |
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