Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Chorioretinitis als Erstmanifestation einer Syphilis

Silva-Papi M., Mennel S., Meyer C. H. 
Zentrum für Augenheilkunde, Philipps-Universität, Marburg

Hintergrund: Obwohl die Lues heute nur noch sehr selten auftritt, können okuläre Entzündungszeichen als Erstmanifestation der Erkrankung auftreten.
Methode: Ein 35 Jahre alter Patient wurde mit akuter Visusminderung und Photophobie am linken Auge ophthalmologisch und serologisch untersucht.
Ergebnisse: Der bestkorregierte Snellenvisus betrug am betroffenen Auge 0,3. Am vorderen Augenabschnitt war eine milde Iridozyclitis zu erkennen. Der Glaskörper war zellulär infiltriert. Im Angiogramm zeigte sich eine unscharfe, hyperämische Papille mit einem Ödem der Makula. In der peripheren Netzhaut waren zahlreiche weißliche chorioretinitische Herde und Zeichen einer Periphlebitis zu erkennen. Die Laboruntersuchung ergab im Fluoreszenz Treponema pallidum Antikörper Test eine positive Serologie für eine floride Syphilis. Humane immundefizit Virus (HIV) wurde nicht nachgewiesen. Die Retinitis und Uveitis bildete sich unter der systemischen Therapie von Penicilin G zurück.
Schlussfolgerungen: Da die okuläre Syphilis keine pathognomonische Zeichen hat, ist seine Diagnosestellung ohne bekannte Serologie schwer. Mit steigenden epidemiologsichen Fallzahlen muß der behandelnde Augenarzt bei einer unklaren Uveitis auch an eine Syphilis denken.


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