Abstract
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Die Ursache und die Behandlung einer korneoskleralen Fistel bei zwei Patienten
Gračner B., Pahor D., Gračner T. Oddelek za očesne bolezni, Splona bolninica Maribor, Slovenija
Hintergrund: Eine langsam fortschreitende Bulbushypotonie mit einer Makulopathie bei einem Patienten und eine Endophthalmitis bei einer Patientin verlangten beide eine chirurgische Versorgung der korneoskleralen Fistel. Methode: Bei einem 32 jähringen Patienten kam es 4 Monate nach einer penetrierenden Stichwunde im korneoskleralen Bereich zur Sickerkissenbildung. Wegen anhaltender Bulbushypotonie war eine mikrochirurgische Revision notwendig. Dabei wurde ein 1 x 1 mm breiter Defekt der Sklera limbusnah gefunden. Bei einer 75 jähringen Patientin kam es aber 4 Jahre nach extrakapsulärer Kataraktextraktion mit einer Hinterkammerlinsenimplantation zur Endophthalmitis. Die Eintrittstelle der Entzündung war eine 1 x 3 grosse subkonjunktivale Fistel im Bereich der korneoskleralen Narbe. Der Leckbereich wurde bei beiden Patienten mit einem autologen Skleralappen, der aus dem Pars plana Bereich des gleichen Auges entnommen wurde, geschlossen. Ergebnisse: Der postoperative Verlauf war ohne Besonderheiten, der Augeninnendruck hat sich in wenigen Tagen normalisiert. Nach 2 Wochen waren beim ersten Patienten auch der Augenhintergrund und die Sehschärfe wieder normal. Bei beiden Patienten kam es zu einem kompletten dauerhaften Leckverschluss. Schlussfolgerungen: Zur Deckung der Skleradefekte gibt es verschiedene chirurgische Möglichkeiten. Die Defektdeckung mit autologem Sk
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