Abstract
Abstract
Vergleichende Beurteilung der okulären Perfusion mittels Langham-OBF und Farbdoppler-Sonographie
Wiermann A., Zeitz O., Matthiessen E. T., Richard G., Klemm M. Universitäts-Augenklinik Hamburg
Hintergrund: Zur Bestimmung der okulären Perfusionssituation stehen verschiedene Methoden zur Verfügung. Ziel dieser Studie ist es, die Befunde der Methode zur Bestimmung des okulären Blutflusses nach Langham (LOBF) mit den Ergebnissen der Farbdoppler-Sonographie (CDI) auf einer klinischer Ebene zu vergleichen. Methode: Bei 147 Patienten wurde ein Auge, bei dem klinisch der Verdacht auf eine Durchblutungsstörung bestand, prospektiv an einem Tag mittels CDI und LOBF untersucht. Die LOBF wertet die okuläre Pulsamplitude aus und wurde mit einem Standard Setup durchgeführt. Für die CDI-Messungen wurde ein Siemens Elegra Ultraschallgerät mit einem 7.5L40 Ultraschallapplikator verwendet. In der A. ophthalmica und den Aa. ciliares posteriores longae et breves wurde die systolische Spitzenflussgeschwindigkeit (PSV) und die enddiastolische Flussgeschwindigkeit (EDV) gemessen. Der Widerstandsindex (RI) wurde berechnet. Die Bewertung des CDI-Ergebnisses erfolgte auf Basis eigener Normwerte. Der so erhobene Befund wurde mit den Untersuchungsergebnissen der LOBF-Messungen verglichen. Ergebnisse: Nach Messung mittels LOBF erschien die okuläre Durchblutung von 138 Patienten normal und bei 9 Patienten verändert. Im Gegensatz dazu ergab die Beurteilung mittels CDI nur bei 30 Patienten eine normale Durchblutung. Bei 40 Patienten waren leichte und bei 77 Patienten schwere Abwei
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