Abstract
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Evaluation eines Modells zur Messung der Kontrastempfindlichkeit bei Blendung durch Halogen- und Xenonlichtquellen
Schmitz S.1, Krummenauer F.2, Henn S.1, Dick H. B.1 1Universitäts-Augenklinik Mainz; 2Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik, Mainz
Hintergrund: Xenonscheinwerfer werden zunehmend in der Automobilindustrie verwendet. Bislang ist nicht bekannt, ob diese Scheinwerfer Unterschiede zu Halogenlicht bei Dämmerungssehen bewirken. In dieser Studie wurde ein Modell zum Vergleich von Xenon versus Halogenlicht bei gesunden Probanden entwickelt. Methode: Nach einer zweiminütigen Adaptationsphase wurde die native Kontrastempfindlichkeit an 25 Probanden mittels dem Test CSV-1000 HGT (Vector Vision, Dayton, OH, USA) bei 8 Kontraststufen und den Ortsfrequenzen 3, 6, 12 und 18 cycles per degree (cpd) gemessen. Danach wurden die Probanden mittels Halogenlicht bzw. Xenonlicht eines SLK-Wagens (Mercedes) bei einer Umfeldleuchtdichte von 3 Lux in randomiserter Reihenfolge exponiert (n=13 zuerst Halogen-, danach Xenonlicht, n=12 umgekehrt) und die Kontrastempfindlichkeit nach Blendung ermittelt. Die Analyse der Kontraststufen erfolgte deskriptiv mittels Medianen und Quartilen, intraindividuelle Abweichungen in den Kontraststufen nach Blendung mit Halogen bzw. Xenon wurden mittels Vorzeichentests auf lokale Signifikanz untersucht. Ein Effekt der Blendreihenfolge wurde mittels Wilcoxontests auf Signifikanz geprüft. Ergebnisse: Es zeigte sich bei keiner der beiden Blendrei
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