Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Zyklische Vertikaldeviation nach okulärer Myositis

Bau V.1, Weidlich R.1, Duncker G. I. W.1, Zierz S.2
1Universitäts-Augenklinik Halle/Saale; 2Neurologische Universitätsklinik Halle/Saale

Hintergrund: Zyklisches Einwärtsschielen ist eine seltene Schielform, die spontan, nach Strabismuschirurgie und zerebralen Prozessen auftreten kann. Über eine zyklische Vertikaldeviation ist bisher nur einmal bei einem Patienten nach kraniofazialer Operation einer frontoorbitalen fibrösen Dysplasie berichtet worden.
Methode: Fallbeschreibung
Ergebnisse: Eine 34jährige Patientin entwickelte während einer Schwangerschaft eine rezidivierende beidseitige okuläre Myositis, die über 2 Jahre antiphlogistisch mit Prednisolon, Methotrexat und Immunglobulinen behandelt wurde. Beidseits waren residuelle Motilitätseinschränkungen zu verzeichnen, jedoch kein Stellungsfehler. In der Zeit der Remission begann eine zyklische Vertikaldeviation: im 48h-Rhythmus wechselten sich Schieltage mit Hypotropie des linken Auges und entsprechender Diplopie und Nichtschieltage mit Parallelstand ab. Durch Rücklagerung des M. rectus inferior links konnte die Störung beseitigt werden.
Schlussfolgerungen: Die Ursache zyklischer Deviationen und des meist vorhandenen 48h-Rhythmus ist bisher nicht bekannt. Verschiedene Hirnschädigungen scheinen eine primär zentrale Regelstörung verursachen zu können. Das Auftreten nach Strabismuschirurgie und, wie im vorliegenden Fall, nach okulärer Myositis, legt dagegen auch periphere Veränderungen


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