Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
Abstract

Gibt es Unterschiede im Farbensehen zwischen Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und Patienten mit einer KHK und einem primären Offenwinkelglaukom?

Erb C., Schröder A., Meyer M.
Augenklinik der Medizinischen Hochschule Hannover

Hintergrund: In einer früheren Studie konnte bei Patienten mit einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) eine erworbene Farbsinnstörung nachgewiesen werden. Ziel dieser Studie war es herauszufinden, inwieweit sich die Farbsinnstörung bei der KHK mit der bei Patienten mit KHK und primären Offenwinkelglaukom (POWG) unterscheidet.
Methode: Alle Patienten und Kontrollpersonen wurden augenärztlich untersucht (morphologischer Status, Visus, Augeninnendruck, Cup-Disk-Ratio); bei den Glaukompatienten wurde zusätzlich eine Weiß/Weiß-Perimetrie durchgeführt. Die Farbsinn-Untersuchung erfolgte monokular mit dem Farbtest Roth 28 Hue (E) desaturiert unter standardisierten Bedingungen (schwarzer Hintergrund, Beleuchtung mit Osram L36W/12 LDL Daylight mit 2000 lux bei 5500 K). Die quantitative Analyse wurde mit der Gesamtfehlersumme mit nicht-parametrischen Tests berechnet.
Ergebnisse: Drei Gruppen wurden untersucht: Gruppe 1 = Patienten mit KHK und POWG, Gruppe 2 = Patienten mit KHK ohne POWG, Gruppe 3 = gesunde Kontrollen. Der Visus und die Refraktion war in allen Gruppen gleich. Die Glaukompatienten hatten einen höheren Augeninnendruck, eine größere Cup/Disk-Ratio und Skotome im Gesichtsfeld. In der Fehlersumme hatten Gruppe 1 und 2 signifikant höhere Werte als die Kontrollgruppe (p<0,001), jedoch gab es keinen Unterschied zwischen Gruppe 1


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