Abstract
Abstract
Lamellierende Keratotomie zur Astigmatismuskorrektur bei der Kataraktoperation
Wirbelauer C., Späth U., Böhm T., Häberle H., Pham D. T. Klinik für Augenheilkunde, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin
Hintergrund: Zur Astigmatismuskorrektur bei der Kataraktoperation wurden bisher unterschiedliche inzisionale Verfahren entwickelt. In dieser Untersuchung wurde eine Modifikation der lamellierenden Keratotomie zur Astigmatismuskorrektur bei der Kataraktoperation überprüft. Methode: Prospektiv wurden 21 Patienten mit einem präoperativen Astigmatismus von über 1,5 Dioptrien (Dpt) untersucht. Alle Patienten wurden standardisiert über einen kornealen Zugang mit modifizierter lamellierender Keratotomie im steilen Meridian mit einer Breite von 6 mm und einer radiären Länge von 1,5 mm operiert. Die Phakoemulsifikation sowie HKL-Implantation erfolgte über eine Tunnelbreite von 3,2 mm. Nach 4 Wochen wurde der mittlere Astigmatismus, die mittleren Brechkraftänderungen sowie der chirurgisch induzierte Astigmatismus über die Vektoranalyse in der zentralen 3 mm optischen Zone bestimmt. Ergebnisse: Die modifizierte lamellierende Technik konnte auch bei temporalen oder schrägem Schnitt kombiniert werden. Der mittlere Astigmatimus reduzierte sich von 2,74±0,81 Dpt auf 1,52±1,11 Dpt nach 4 Wochen (P=0,004). Gleichzeitig konnte keine signifikante Veränderung (P=0,653) der mittleren Brechkraft festgestellt werden. Der chirurgisch induzierte Astigmatismus lag bei 2,70±1,38 Dpt. In der kornealen Topographie zeigte sich bei den meisten Patienten eine charakteristische kleeblattförmige V
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