Abstract
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Optische Kohärenztomographie versus Ultraschallbiomikroskopie bei Bindehaut- und Lidtumoren
Buchwald H.-J., Müller A., Kampmeier J., Lang G. K. Augenklinik, Universität Ulm
Hintergrund: Der Wert der optischen Kohärenztomographie in der Diagnostik von Bindehaut- und Lidtumoren ist bislang unbekannt. Methode: Wir verwendeten ein Anterior Segment OCT (4optics, Lübeck) und ein Ultraschallbiomikroskop (Humphrey, Zeiss, Oberkochen) mit einem Hochfrequenzschallkopf (30 MHz) zur Darstellung der Tumoren. In die Studie eingeschlossen wurden Patienten mit Bindehaut- und Lidtumoren, die im Zeitraum von Dezember 2002 bis Januar 2003 operiert wurden. Die Tumoren wurden nach der Exzision histologisch aufgearbeitet. Ergebnisse: Es wurden 38 Tumoren von 35 Patienten im Alter von 8-93 Jahren (Mittelwert = 54,6 Jahre) untersucht. Bei 13 Tumoren (34%) lagen Bindehaut- und bei 25 Tumoren (66%) Lidveränderungen vor. Histologisch zeigten sich bei 8 Patienten (21%) ein Pterygium, bei 7 (18%) Patienten eine seborrhoische Keratose, bei 5 Patienten (13%) eine Lidzyste, bei jeweils 4 Patienten (11%) ein Compoundnävus der Bindehaut bzw. ein Basaliom des Lides, bei 3 Patienten (8%) ein Chalazion und bei jeweils einem Patienten (3%) eine Melanosis conjunctivae, eine aktinische Keratose, ein Lidnävus, ein kavernöses Hämangiom, ein Melanom in situ der Lidkante, ein Fremdkörper und eine Epidermoidzyste. Sowohl mit dem Ultraschallbiomikroskop als auch mit dem OCT konnten bei 5 Patienten (13%) zystische Tumoren dargestellt werden (5 Patienten mit Lidzysten). Mit dem OCT
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