Abstract
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Vollständiger Verschluss der vorderen Kapselöffnung nach Katarakt-Operation bei einer Patientin mit Pseudoexfoliationssyndrom - ein Fallbeispiel mit Literaturübersicht
Höhn S., Spraul C. W. Augenklinik und Poliklinik, Universität Ulm
Hintergrund: Beim Pseudoexfoliationssyndrom (PEX) ist das Risiko für die Entwicklung einer Kapselfibrose und eine Schrumpfung des Durchmessers der Kapsulorhexis erhöht. Ein vollständiger Verschluss der vorderen Kapselöffnung ist ein bisher selten beschriebenes Phänomen. Methode: Fallbeispiel und Literaturrecherche. Bei einer 75-jährigen Frau mit sekundärem Offenwinkelglaukom bei Pseudoexfoliationssyndrom beidseits kam es drei Monate nach einer komplikationslosen Katarakt-Operation mit Kapsulorhexis, Phakoemulsifikation und Implantation einer Hinterkammerlinse (PMMA) zu einem vollständigen Verschluss der vorderen Kapselöffnung am linken Auge. Mit der Medline database wurde eine Literaturrecherche bezüglich ähnlicher Fälle durchgeführt. Ergebnisse: Die Patientin stellte sich wegen einer Visusminderung links von zwischenzeitlich 0,5 nach der Katarakt-Operation auf jetzt (drei Monate später) 0,1 vor. Bei der ophthalmologischen Untersuchung zeigte sich ein kompletter Verschluss der Kapsulorhexis durch eine dichte zentrale Fibroseplatte. Außerdem war der Durchmesser der Kapsulorhexis deutlich geschrumpft. Durch Öffnung der vorderen Linsenkapsel mit dem YAG-Laser konnte ein Visusanstieg auf 0,5 erreicht werden. Die jetzt sichtbar gewordene hintere Kapselfibrose wurde fünf Wochen später ebenfalls mit dem YAG-Laser entfernt. Mit einer nun f
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