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Abstract
Abstract
Pupillometrischer Vergleich des Goldmann-Perimeters mit dem Colvard-Pupillometer und Procyon-Video-Pupillometer vor photorefraktiven Eingriffen
Kampmeier J., Mueller A., Schnaidt A., Buchwald H. J., Lang G. E., Lang G. K. Universitätsklinikum Ulm, Augenklinik, Ulm
Hintergrund: Die Bestimmung der Pupillengröße bei mesopischen und skotopischen Beleuchtungsstärken ist wichtig in der präoperativen Diagnostik vor photorefraktiven Eingriffen zur Vermeidung von postoperativen Sehstörungen (Halos). Methode: Bei 50 gesunden Probanden (n=100 Augen) wurden von zwei Untersuchern Messungen mit dem Goldmann-Perimeter (1,40 lux), dem Colvard-Pupillometer (0 lux) und dem Procyon-Video-Pupillometer (Scotopic 0,04 lux; Mesopic low 0,40 lux; Mesopic high 4,00 lux) durchgeführt. Ergebnisse: Alle drei Messgeräte lieferten reproduzierbare und zuverlässige Ergebnisse. Die durchschnittliche Pupillengröße betrug beim Goldmann-Perimeter 4,39 ±0,62 mm, beim Colvard-Pupillometer 6,80 ±0,81 mm und mit dem Procyon-Video-Pupillometer bei den Beleuchtungsstärken Scotopic 7,06 ±0,71 mm, bei Mesopic low 6,24 ±0,80 mm und bei Mesopic high 4,65 ±0,73 mm. Zwischen dem Goldmann-Perimeter und dem Colvard-Pupillometer ergab sich eine mittlere Differenz von 2,40 ±0,82 mm. Die mittleren interindividuellen Differenzen lagen beim Goldmann-Perimeter bei 0,14 ±0,30 mm und beim Colvard-Pupillometer bei 0,16 ±0,40 mm. Schlussfolgerungen: Mit der einfachen Messmethode des häufig in Klinik und Praxis vorhandenen Goldmann-Perimeters kann eine zuverlässige Bestimmung der mesopischen Pupillenweite erfolgen
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