Abstract
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Rotationssstabilität der Silikon-HKL mit Z-Haptik versus C-Haptik im Kapselsack und mit C-Haptik im Sulcus ciliaris nach Katarakt-OP
Quentin C. D., Genée D., Vogel M. Universitäts-Augenklinik Göttingen
Hintergrund: Hinterkammerlinsen (HKL) haben die Tendenz, sich postoperativ im Kapselsack zu drehen. Die refraktive Wirkung der torischen -HKL wird aber durch die Rotation verändert. Die Rotation scheint aber vom Design der Haptik und dem Implantationsort abhängig zu sein. Methode: Prospektiv erhielten 3 Gruppen von je 50 Patienten im Rahmen einer Katarakt-OP eine Silikon-HKL. In Gruppe 1 wurde eine HKL mit Z-Haptik (MS 6120) und in Gruppe 2 mit C-Haptik (MS 612 S) in den Kapselsack implantiert. Die 3.Gruppe erhielt eine Silikon-HKL mit C-Haptik (MS 714) in den Sulcus ciliaris implantiert. Am 1. postoperativen Tag und nach 3 bzw. 6 Monaten wurden die Augen in Mydriasis fotografiert, um eine eventuelle Drehung zu dokumentieren. Ergebnisse: Postoperativ konnten in den einzlnen Gruppen 39, 35 und 34 Patienten nachuntersucht werden. Eine Rotation im Kapselsasck um mehr als 15° wiesen 7 HKL (18%) mit Z-Haptik und 24 Linsen (69%) mit C-Haptik auf. 4 Linsen mit C-Haptik drehten sich bis zu 45°, 1 Linse mit Z-Haptik bis zu 40°. In der 3. Gruppe der Sulcusimplantation rotierten 2 Linsen (6%) um 15° bzw. um 30°. Schlussfolgerungen: Im Kapselsack drehen sich sowohl die Linsen mit Z- als auch mit C-Haptik. Die Z-Haptik gewährleistet jedoch eine größere Rotationsstabilität hinsichtlich der Inzidens und des Ausmaßes. Die Häufigkeit der Rotation ist aber am geringsten bei
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