Abstract
Abstract
Minimal-Invasive Therapie von Epiphora durch Ballonkatheterdilatation / Stentimplantation
Lachmund U.1,4, Forrer A.2, Grob M.3, Roeren T.4 1Institut für Radiologie, Kantonsspital Bruderholz, Bruderholz, Switzerland; 2Augenklinik, 4Institut für Diagnostische & Interventionelle Radiologie, Kantonsspital Aarau, Aarau, Switzerland; 3Vistaklinik, Binningen, Switzerland
Hintergrund: Untersuchung der klinischen Effizienz der Ballonkatheterdilatation / Stent Implantation bei Obstruktionen des Tränengangsystems. Methode: Im Zeitraum vom 01.03.1999 bis zum 26.03.2003 wurde bei insgesamt 54 Patienten wegen Epiphora in Lokalanästhesie eine Ballonkatheterdilatation (Dacryocystoplastie) / Stent Implantation durchgeführt. In 39 Fällen lag eine prä- oder postsaccale Stenose, in 3 Fällen ein Verschluss des Canaliculus communis, in 12 Fällen ein Verschluss postsaccaler Verschluss vor. In allen Fällen erfolgte zunächst eine Dacryocystographie, im Anschluss eine Dacryocystoplastie / Stent Implantation. Postinterventionell wurden für 1 Woche abschwellende und antientzündliche Augentropfen verabreicht. Alle Patienten wurden elektiv behandelt. Ergebnisse: In 36/39 Fällen mit Stenose war die Ballonkatheterdilatation technisch erfolgreich, bei 3 Patienten konnte der Führungsdraht nicht in der Nase platziert werden. Bei Verschlüssen wurden 11/15 Patienten erfolgreich behandelt, hiervon 3/3 mit kurzstreckigen Verschlüssen. Über eine mittlere Beobachtungszeit von 6 Monaten
Zurück | Back
|