Abstract
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Entwicklung einer neuen Kanüle zur Intervention an den Tränengängen
Lachmund U.1, Remonda L.2, Roeren T.3 1Institut für Diagnostische Radiologie, Kantonsspital Bruderholz, Bruderholz, Switzerland; 2Institut für diagnostische Radiologie, Abt. Neuroradiologie, Inselspital Bern, Universität Bern, Bern, Switzerland; 3Institut für Diagnostische & Interventionelle Radiologie, Kantonsspital Aarau, Aarau, Switzerland
Hintergrund: Entwicklung einer neuen Dacryocystoplastie Kanüle. Methode: Ursache der Epiphora sind meist Stenosen oder Verschlüsse des Tränengangsystems. Eine der möglichen Therapien ist die Dacryocystoplastie. Bei einer Dacryocystoplastie wird ein weicher Führungsdraht zur Zeit über eine Venenverweilkanüle von 24 G (Kinderviggo) oder über einen Sialographie Katheter Ch.5 eingeführt. Diese Materialien sind weich und aus Plastik, das Einführen des Drahtes über das untere Tränenpünktchen ist kaum möglich. Auch sind beide Kanülen nicht steuerbar. In Anlehnung an die Piffaretti Kanüle haben wir eine neue Dacryocystoplastie-Kanüle (Firma HUCO VISION SA, 2072 Saint-Blaise, Schweiz) aus Stahl entwickelt, aufsterilisierbar und 0.7 mm dick. Sie kann, auch bei sehr zarten Canaliculi, durch einen Mandrin geschützt bis in den Sacculus oder auch bis zur Nasenhaupthöhle vorgeschoben werden. Ohne die Position der Kanüle zu verändern lässt sich ein Roadmap durchführen und danach gezielt ein weicher Führungsdraht durch die Kanüle vorschieben. Mit der neuen Kanüle ist jetzt auch, besser s
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