Abstract
Abstract
Erste klinische tierexperimentelle Erfahrungen und histologische Untersuchungen mit Intraokularlinsen (IOL) aus Polyurethan
Amjadi A.1, Jansen M.2, Becker J.1, Schrage N.1 1RWTH Aachen, Universitäts-Augenklinik Aachen, 2Geniovis GmbH, Stolberg
Hintergrund: Ziel der Studie war es, eine neu entwickelte Intraokularlinse (IOL) aus einem hochbrechenden Polyurethan im Tierversuch auf Bioverträglichkeit im Vergleich zu etablierten Acryl-IOL zu untersuchen. Methode: Nach Vorversuchen zur hervorragenden Bioverträglichkeit des neuen Materials in vitro, operierten wir 12 weibliche Kaninchen mit einem Gewicht von je 3 kg an je einem Auge. Bei insgesamt sechs Versuchstieren wurden die neuen IOLs aus Polyurethan und bei weiteren sechs Versuchstieren Acryl-Faltlinsen implantiert. Die Versuchstiere wurden nach einem Tag, einer Woche, vier und 24 Wochen an der Spaltlampe untersucht. Wichtige Untersuchungskriterien waren: Hornhautstatus, Vorderkammertiefe, Fibrinbildung, IOL-Zentrierung und Irisschäden. Nach 24 Wochen wurden die Augen enukleiert fixiert und äquatorial geöffnet. Es wurden Histologien des vorderen und hinteren Augenabschnittes angefertigt. Weiterhin wurden die optischen Eigenschaften der IOL und die Fixierung der Haptik überprüft. Ergebnisse: Das Implantieren der noch nicht optimierten Haptik der Polyurethan-IOL gestaltete sich schwieriger als die der Acryl-Faltlinsen. Dies war auf die große Haptik zurückzuführen. Es fand sich eine hervorragende Verträglichkeit des neuartigen Mate
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