Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
Abstract

Wie soll das Binokularsehen bei Fahrern der Klassen C, D und zur Fahrgastbeförderung nach der neuen FeV bewertet werden?

Kolling G.
Sektion für Schielbehandlung und Neuroophthalmologie, Universitäts-Augenklinik, Heidelberg

Hintergrund: Die seit dem 23. 8. 2002 gültige neue Fahrerlaubnis-Verord­nung fordert für die Fahrer der Klassen C, D und für Kraft­fahrer mit Personenbeförderung: „Ausschluss bei Schielen ohne konstantes binokulares Einfachsehen.“ Diese neue, mildere Fassung erfordert eine klinisch gestütz­te Begründung, da jetzt auch Fahrer der hohen Anforderungsstufen schielen dürfen, aber konstantes Binokularsehen haben sollen.
Ergebnisse: Die Forderung nach möglichst gutem Binokularsehen ist begründet: Probanden mit Strabismus und reduziertem Stereosehen verursachen si­gnifikant häufiger Unfälle als normale Kontrollpersonen (Lachenmayr et al., 1996). Andererseits kommen viele Berufskraftfahrer nach dem 50. Lebensjahr zu den Kontrolluntersuchungen, die trotz reduziertem Binokularsehens unfallfrei fahren. Ausgehend von diesen beiden Grenzpositionen sollte die Entscheidung je nach der Fahrerlaubnisklasse getroffen werden. Omnibusfahrer (D) sollten primär ein optimales Binokularsehen haben, bei nachgewiesener Unfallfreiheit kann eine Stereosehschärfe von 100“ z. B. wegen eines Mikrostrabismus ausreichend sein. LKW-Fahrer (C) sollten nicht sichtbar schielen, aber grobe Stereopsis (Titmus-Fliege als Zeichen konstanten Binokularsehens) haben. Taxifahrer sollten trotz manifesten Schielens auch ohne Binokularsehen für geeignet gehalten werden, wenn sie in den s


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