Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Auswirkung früher Läsionen im visuellen System. Fragen der Organisation und Reorganisation

Krägeloh-Mann I.
Universitäts-Kinderklinik Tübingen, Abt. Neuropädiatrie, Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie, Tübingen

Hintergrund: Am Modell der periventrikulären Läsionen, die insbesondere bei sehr kleinen Frühgeborenen (Geburtsgewicht unter 1.500 g) in hohem Ausmaß auftreten, und insbesondere den parieto-okzipitalen Bereich betreffen und damit ein Risiko für Seh-Strahlung und auch Seh-Rinde darstellen, soll der Einfluss dieser Läsionen auf primäre (Visusminderung) und sekundäre (visuo-perzeptive Störungen) Sehstörungen dargestellt werden.
Methode: Eigene Patientendaten (1, 2) und eine Literaturübersicht.
Ergebnisse: Visusstörungen können retinaler Genese sein (Retinopathie des Frühgeborenen) oder als Folge einer Schädigung der Seh-Strahlung durch periventrikuläre Läsionen verursacht werden. Letzteres tritt jedoch nur bei sehr ausgedehnten periventrikulären Läsionen mit Substanzverlust auf (dann assoziiert mit anderen Formen der Behinderung wie spastischer Bewegungsstörung und kognitiven Defiziten), da die Seh-Strahlung durch eine periventrikuläre Leukomalazie geringerer Ausprägung direkt selten erreicht wird. Visuo-perzeptive Probleme dagegen werden in der Literatur häufig beschrieben, sind in den meisten Studien bezüglich der Spezifität jedoch schwer beurteilbar (da Visusstörungen und IQ-Minderungen als cofounding factor agieren). Wir konnten in einer Gruppe von ehemaligen Frühgeborenen mit normalem IQ und normaler Sehschärfe jedoch zeigen, dass ihre Fähigkeit


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