Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Laterale Zügelplastik bei Lidfehlstellung bei Marcumar-Patienten

Remky A., Kompa S., Redbrake C., Arend O.
Universitäts-Augenklinik Aachen

Hintergrund: Patienten unter Marcumartherapie haben ein erhöhtes Risiko für postoperative Nachblutungen bei Lidoperationen. Üblicherweise wird ein kurzzeitiges Absetzen des Marcumars unter Heparinisierung perioperativ durchgeführt. Seit ca zwei Jahren führen wir horizontale Tarsus-verkürzungen mit einer lateralen Zügelplastik ohne Absetzen des Marcumars durch.
Methode: Elf konsekutive Patienten im Alter von 72-90 Jahren mit Entropium (n = 4) oder Ektropium (n = 7) wurden unter Marcumartherapie operiert. Hierbei wird der Unterlidtarsus am temporalen Lidwinkel durchtrennt und über einen zweiten Hautschnitt über der lateralen oberen Orbitakante über einen subkutanen Tunnel verlagert und am Periost mit nicht-resorbierbaren Fäden fixiert.
Ergebnisse: Bei allen Patienten kam es zu einer regelrechten Lidstellung. Postoperativ kam es zu keiner relevanten Nachblutung oder zu einem Hämatom Unter dem postop. straffen Druckverband erlitt ein Patient mit Engwinkelsituation einen Glaukomanfall, der jedoch konservativ beherrscht werden konnte.
Schlussfolgerungen: Die laterale Zügelplastik ist eine effiziente chirurgische Maßnahme bei Lidfehlstellungen. Vorteilhaft ist die Verlagerung der Wundflächen über den lateralen Kanthus zur temporalen Orbitakante, so dass das Risiko der postop. Sickerblutung in die Orbita, insbesondere bei Patienten mit einer medikamentösen Gerinnungshemmung, minimiert wird.


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