Abstract
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Retrobulbäre Hämodynamik vor und nach Retrobulbär-Anästhesie bei Kataraktpatienten mit und ohne Pseudoexfoliationssyndrom (PEX)
Huber K., Remky A., Arend O. Universitäts-Augenklinik Aachen
Hintergrund: Patienten mit Pseudoexfoliations-Syndrom (PEX) benötigen wegen des erhöhten intraoperativen Komplikations-Profils eine besonders effektive Anästhesie. In dieser Studie haben wir vor und nach Retrobulbär-Anästhesie die retrobulbäre Hämodynamik mittels Farb-Duplex-Sonographie bei Patienten mit und ohne PEX vergleichend bestimmt. Methode: 41 Patienten (Alter 73 ± 9; 22 w, 19 m) mit Katarakt wurden in eine prospektive Studie eingeschlossen. Bei 14 (76 ± 10; 8 w, 6 m) dieser Patienten lag ein PEX-Syndrom vor. Die Duplex-Sonographie (Siemens Sonoline Sienna) wurde vor und nach Retrobulbär-Anästhesie sowie nach der Operation durchgeführt und die maximale systolische (MSF) und die end-diastolische Fließgeschwindigkeit (EDF) der A. ophthalmica (OA), Zentralarterie (CRA) und Zentralvene (CRV) bestimmt. Ergebnisse: Initial bestanden keine signifikanten Unterschiede in den Fließgeschwindigkeiten zwischen Augen mit und ohne PEX. Nach Retrobulbär-Anästhesie kam es in beiden Gruppen in der OA und der CRA zu einer signifikanten Reduktion der PSV (OA um 36%, p<0,0001; CRA um 27%, p<0,0001). Nach abgeschlossener Operation zeigte sich ein signifikanter Wiederanstieg (PSV: OA um 28%, p<0,0001; CRA um 20%, p<0,0001). PEX hatte einen signifikanten Einfluss auf die Reduktion und den Wiederanstieg der PSV der OA (p=0,007, ANOVA) und der CRA (p=0,04) im Vergleich zu Patienten
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