Programm                 "Degeneration und Regeneration– Grundlagen, Diagnostik und Therapie"


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Abstract
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Paraffingranulom

Auw-Hädrich C.
Universitäts-Augenklinik Freiburg

Hintergrund: Patienten mit vorausgegangenen Nasennebenhöhleneingriffen können nach einer sehr variablen Latenzzeit Lidtumoren entwickeln. Hier wird ein Fallbeispiel gezeigt.
Methode: Bei der jetzt 47-jährigen Patientin wurde wegen einer chronischen Sinusitis maxillaris, sphenoidalis et ethmoidalis 1973 eine Spülung bzw. operative Ausräumung der Nasennebenhöhlen durchgeführt. Drei Monate bzw. 15 Jahre später entwickelten sich derbe Unter- bzw. Oberlidtumoren, welche wir exzidierten. Die Präparate wurden in 4%-iger Formalinlösung fixiert, entwässert und in Paraffin eingebettet, die hiervon angefertigten 3 Mikrometer dünnen Schnitte mit Hämatoxylin-Eosin (HE) und Perjod Acid Schiff (PAS) gefärbt.
Ergebnisse: Histologisch zeigte sich eine chronisch granulomatöse Reaktion gegen Fett mit reichlich Riesenzellen, Epitheloidzellen, Lymphozyten und Plasmazellen.
Schlussfolgerungen: Bei Fettgranulomen der Lider muss an ein Paraffingranulom gedacht und die entsprechenden Patienten gezielt auf vorausgegangene Nasennebenhöhlenoperationen befragt werden. Unser Fall zeigt, dass Paraffingranulome nach einer sehr langen Latenzzeit, hier 15 Jahre, (wieder) auftreten können.


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