Abstract
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Visusverlust durch kombinierte retinale Phlebitis und Arteriitis bei Herpes zoster ophthalmicus
Pieper A., Gerke E. Helios Klinikum Wuppertal, Klinikum der Universität Witten/Herdecke, Augenklinik
Hintergrund: Die Herpes-Infektion im Bereich des Nervus trigeminus ist ein häufig gesehenes Krankheitsbild, eine Keratitis und insbesondere eine massive intraokulare Manifestation trotz systemischer Therapie mit Aciclovir sind selten. Methode: Ein 63jähriger Patient stellte sich mit seit 4 Tagen mit Aciclovir 400 Tabletten therapiertem Herpes zoster im Lidbereich in unserer Klinik vor. Internistisch war eine Gichterkrankung bekannt, ein Immundefizit bestand nicht. Seit dem Vortag war eine plötzliche Visusminderung am rechten Auge eingetreten. Spaltlampenmikroskopisch waren herpetische Veränderungen der Lider, sowie Endothelbeschläge und eine Fibrinplatte auf der Linse erkennbar. Die Funktion war auf defekte Lichtprojektion reduziert. Funduskopisch war eine randunscharfe, prominente Papille sichtbar. Intraretinale Blutungen, venöse Gefäßeinscheidungen und ein im Angiogramm extrem verlangsamter arterieller Blutfluß waren als Zeichen einer kombinierten Phlebitis und Arteriitis erkennbar. Trotz i.v. Gabe von Aciclovir, Dexamethason und lokaler Gabe von Aciclovir Augensalbe und Prednisolonacetat Augentropfen konnte eine Besserung nicht erreicht werden. Bei Wiedervorstellung des Patienten nach 10 Wochen war es zu einer massiven Rubeosis iridis mit sekundärer Druckdekompensation gekommen. Wir führten daraufhin eine disseminierte Laserkoagulation durch. Die Funktion war auf nulla lux
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